Nov 2009

AUFFAHRUNFALL VON ZWEI LKW AUF DER A 21

LKW Unfall erfordert Kraneinsatz

Bericht

Ein LKW beladen mit 25 Tonnen Futter fuhr auf der A 21 Fahrrichtung Westen kurz vor der Ausfahrt Gießhübl aus ungeklärter Ursache auf einen spanischen LKW auf. Der spanische LKW hatte Motoren geladen. [Bild 001] Auf Grund der eingehenden Notrufe alarmierte die BAWZ Mödling um 11 Uhr 33 die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge mittels Gesamt- und Sirenenalarm mit dem Alarmbild T3 zu einer „Schweren Autobahnbergung“. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte von Brunn am Gebirge unter der Einsatzleitung von V Thomas Scharrer wurde die Einsatzstelle abgesichert. Mit der Erkundung wurde sofort erkannt, dass ein Einsatz des Kranfahrzeuges erforderlich war. Über Funk wurde dieses angefordert. [Bild 002] Für die Dauer der Bergung mussten der 1. und 2. Fahrstreifen gesperrt werden, die 3. Fahrspur wurde für den fließenden Verkehr frei gehalten und war gesamte Zeit befahrbar. [Bild 003] Die Einsatzkräfte aus Brunn begannen gemeinsam mit den Kran-Spezialisten der Freiwilligen Feuerwehr Mödling mit der Bergung des spanischen LKWs. Nachdem die Federspeicherbremse gelöst wurde konnte dieser mittels Abschleppstange von der Autobahn geschleppt werden. [Bild 004] Wesentlich schwieriger gestaltete sich die Bergung des österreichischen LKWs. Mittels hydraulischem Rettungsspreizer mussten Anschlagsmöglichkeiten für das Kranfahrzeug am Unfall-LKW hergestellt werden. Mittels dem Abschlepphaken des Kranfahrzeuges wurde das Unfall-Führerhaus angehoben und das Fahrzeug von der Autobahn entfernt. [Bild 005] Während dem Einsatz auf der Autobahn wurde die Feuerwehr Brunn am Gebirge zu einem TUS-Alarm alarmiert – eine Fahrzeugbesatzung übernahm diesen Einsatz. Nach über vierstündiger intensiver Arbeit waren alle Fahrspuren der Autobahn wieder frei befahrbar. Die Feuerwehr Brunn am Gebirge war mit 12 Mann und 3 Fahrzeugen, die Feuerwehr Mödling mit 5 Mann und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

Bericht #488