Dez 2025

VÖSENDORF

LKW im Graben S1

Bericht

Schwerer LKW-Unfall auf der S1

Am 29.12.2025 wurde die Freiwillige Feuerwehr Vösendorf um 14:24 Uhr mittels Pager und Sirene zu einer Menschenrettung auf der S1 alarmiert. 

Der Fahrer eines LKW verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam in weiterer Folge von der Fahrbahn ab. Das Sattelgespann kollidierte mit der Tunnelwand und kam schließlich hinter der Betonleitwand sowie der Leitschiene zum Stillstand. 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Fahrer noch schwer verletzt im Fahrerhaus. Der Patient wurde mithilfe eines Spineboards schonend gerettet und zur weiteren Versorgung dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurde der Schwerverletzte mit dem Notarzthubschrauber „Christophorus 9“ in ein Krankenhaus geflogen, woraufhin die Bergearbeiten beginnen konnten. 

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Aufgrund der Schieflage des Sattelgespanns wurde das Fahrzeug zunächst mit dem Kran des schweren Rüstfahrzeugs gesichert. Da eine Kranbergung erforderlich war, forderte der Einsatzleiter der Feuerwehr Vösendorf zusätzlich das Kranfahrzeug des niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes, stationiert bei der Freiwilligen Feuerwehr Mödling, an. Ebenso wurde die Berufsfeuerwehr Wien mit einem LKW-Abschleppfahrzeug sowie dem Werkstättenfahrzeug hinzugezogen. Durch die Kollision traten Betriebsmittel aus, die parallel aufgefangen und gebunden wurden. 

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Um die Bergung durchführen zu können, musste zunächst ein Wegweiser am Fahrbahnrand entfernt werden. Danach konnte das Fahrzeug mit dem Kranfahrzeug angehoben und gleichzeitig mit dem Abschleppfahrzeug-LKW (ASL) der Berufsfeuerwehr Wien rückwärts aus dem Erdreich der Böschung gezogen werden. Zur Reduktion des Reibungswiderstands der eingebremsten Räder wurde die Fahrbahn auf den letzten Metern vor dem Absetzen mit Wasser benetzt. Erst nachdem das Fahrzeug wieder auf ebenem Untergrund stand, konnten die Bremsen für den Abtransport gelöst werden. Abschließend wurde das Sattelgespann mittels der Schwerlasthubbrille des ASL von der Einsatzstelle verbracht. 

Der umfangreiche Einsatz dauerte rund sechs Stunden. Die Freiwillige Feuerwehr Vösendorf stand dabei in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr Mödling sowie der Berufsfeuerwehr Wien. 

Bericht #2786